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Herzlich Willkommen auf dem Bauportal für Niedrigenergiebau!
Beim Wort Niedrigenergiebau ist man oft versucht, an eine aufwendige Technik mit Glaswänden, Erdwärmespeicherung oder Solarenergie zu denken, welche für den 'Normalbürger' finanziell kaum erschwinglich ist.
Weit gefehlt! Ein Niedrigenergiehaus ist von einem üblichen Bau kaum zu unterscheiden. Was beide unterscheidet, steckt sozusagen 'im Inneren'.
Es beginnt mit einer gut durchdachten Wärmedämmung und Materialien, welche für einen ungehinderten Austausch der Luft sorgen, ohne dass die innere Wärme entflieht oder Kälte von außen Zutritt findet, ungeachtet der Tatsache, ob es sich bei dem Gebäude um ein Fertighaus oder einen in herkömmlicher Weise erstellten Bau handelt.
Vor dem Bauen sollte man sich über die neuesten Bestimmungen zur Energieeinsparung informieren. Festgelegt sind diese in der EnEV, der Energieeinsparverordnung, welche am 01.10. 2009 in Kraft trat.
Ob Sie für den Bau Ihres Hauses einzig ein Bauunternehmen beauftragen oder auch in Eigenleistung beim Bauen mit tätig sein möchten, macht in diesem Falle keinen gravierenden Unterschied, da sämtliche erforderlichen Materialien (Dämmung et cetera) auch im Baumarkt erhältlich sind.
Auch beim Fertighaus wird Ihnen das Bauunternehmen einen Baumarkt in Ihrer Nähe empfehlen können, da immer noch einige Materialien zum Bauen und Dämmen in Eigenregie besorgt werden können.
Wer sich zu einem Niedrigenergiehaus entschließt, sollte darauf achten, sich nicht nur auf die Gebäudehülle und ihre Isolierung zu konzentrieren, sondern den folgenden Prozess in seiner Gesamtheit überschauen.
Technische Installationen müssen entsprechend angepasst werden und sämtliche mit der Energie verbundenen Punkte mit den ausführenden Firmen abgesprochen werden.
Selbstverständlich sollte auch der Baufortschritt penibel dokumentiert werden.
Beispiel Wärmedämmung:
- Eine Wärmedämmung beginnt und endet nicht lediglich bei der Fassade eines Gebäudes.
- Auch Rohrleitungen wie Heizungsrohre oder Wasserrohre sollten bei den Dämmarbeiten mit in Betracht gezogen werden.
- Auch das Innere von sogenannten 'Leichtbauwänden' ist zu dämmen.
- Eine optimale Dämmung reduziert den Wärmeverlust vom Inneren des Gebäudes nach außen.
Gebräuchliche Dämmstoffe:
Glaswolle beziehungsweise Steinwolle, Zellstoffverbundelemente, Hanf, Flachs, Schilfrohr, Holzfaserdämmplatten, Holzwolle, Zellulose.
Des Weiteren kennt man Schaumprodukte auf mineralischer Basis wie: Bims, Porenbeton, Kalziumsilikat als Platten, Blähton, Zelluloseflocken, Schaumglas oder Kork.
Fazit:
Ob herkömmliche Bauweise, Fertighaus, Eigenleistung oder ausschließlich Bauunternehmen, mit oder ohne Baumarkt, es gibt viel im Voraus zu planen und ebenso viel zu dokumentieren.
Wie auch immer – man hat mit einem Niedrigenergiebau einen guten Beitrag geleistet, um den Herausforderungen unserer heutigen Zeit zu begegnen. Die Ressourcen unserer Erde verlangen danach, sparsam mit ihnen umzugehen und mit einem intelligenten Niedrigenergiebau haben Sie einen Schritt in die richtige Richtung getan.
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